TSV Neuenstein 1881 e.V.

1985 – 1989

Im Jahr 1985 war es endlich soweit. Der TSV Neuenstein hatte nun über 1000 Vereinsmitglieder. Durch das große Sportangebot stieg die Zahl aber weiter stetig an. 1986 wurde eine erneute Erhöhung der Mitgliedsbeiträge unumgänglich.

Eine weitere Baumaßnahme, das Gerätehaus an den Sportplätzen Breitwiesen, wurde verwirklicht. Der TSV Neuenstein mischte kräftig beim städtischen Parkfest mit und forderte die Mitglieder auf sich den „TÜV für den Körper“ abzuholen. Mit der „Aktion Sportabzeichen“ zeichnete sich vor allem Ehrenmitglied Manfred Lutz tatkräftig aus.

Eine Statistik gefahrener Kilometer brachte im Jahr 1987 erstaunlichen Wert hervor. Über 40.000 km fuhren die Betreuerdie Kinder und Jugendlichen zu Pflicht- und Freundschaftsspielen.

Das Kreiskinderturnfest fand ebenfalls 1987 in Neuenstein statt. Zum Deutschen Turnfest nach Berlin fuhren 17 Sportlerinnen und Sportler. Sie pflanzten später bei einem Festakt die mitgebrachte Turnfesteiche.

Wegen eines nicht unerheblichen Sachschadens während einer Tanzveranstaltung stand der katholische Gemeindesaal ab sofort für derartige Veranstaltungen nicht mehr zur Verfügung.

Auf der Sportheimterrasse wurde mit dem Versuch gestartet, ein Sommernachtsfest ins Leben zu rufen. Das erste Fest dieser Art durfte als Erfolg betrachtet werden. In den Folgejahren war dieses Fest so schnell wieder von der Bildfläche verschwunden wie es 1988 erschienen war.

Die Vereinszeitschrift „D’r Durchblicker“ fand sich weiter auf demVormarsch und feierte 1988 ein kleines Jubiläum mit seiner 5. Ausgabe.

TSV Neuenstein richtet Geschäftsstelle ein Endlich gab es wieder mehr Übungs- und Trainingsmöglichkeiten für die TSV-Sportlerinnen und -Sportler. Die neue Sport- und Festhalle an der Lindenstraße wird 1989 eingeweiht. Durch das schnelle Wachstum des Vereins wurde eine eigene Geschäftsstelle erforderlich. Diese wurde zunächst im ehemaligen Haus Kuder in der Hinteren Straße eingerichtet. Später – nach dem Sportheimumbau – zieht die Geschäftsstelle ins vereinseigene Sportheim um.

Quelle: Festschrift 125 Jahre TSV Neuenstein – Chronik von Rainer Gaukel